Ein weihnachtliches Twitter-Gedicht

Zur Weihnacht schaue ich gern auf Twitter,
gibt es doch dort sehr viel Glitter
und Eindrücke von anderen Feiern,
manch einer trinkt Likör mit Eiern,
Geschenke werden wohl verteilt,
Freude und Jubel macht sich breit.

In anderen Familien wird gestritten,
so mancher lässt sich gar nicht bitten
und kramt die ollen Kamellen raus,
doch schmeißt man niemanden aus dem Haus.
Alle muss man irgendwie ertragen,
da platzt so manchem schon der Kragen.

Größtenteils wird gut gegessen,
daran ist gar nichts vermessen,
denn der schönste Feiertag
ist nichts ohne dass man vermag,
sich den Bauch gut vollzuschlagen,
Liebe geht eben durch den Magen.

Schön angenehmes Leben als neue Nichtraucherin in der Vorweihnachtszeit

Ich freue mich immer! wenn ich ein leeres Blatt vor mir habe und einfach irgendwelchen Blödsinn von mir geben kann. Eine große Labertasche bin ich nicht, aber wenn es ums Schreiben geht, kann ich vom Hundertsten ins Tausendste kommen und alle meine Gedanken fließen lassen. Mit meinem Privatleben geht es langsam aber stetig bergauf, vor allem weil ich mich mit dem Berufsleben angefreundet habe und mich endlich auf andere Sachen konzentrieren kann.

Trotz Dunkelheit und schlechtem Wetter habe ich Energie, mich mit angenehmen und unangenehmen Aktivitäten zu beschäftigen. Das verdanke ich nicht zuletzt dem Vitamin D.
Nach etwa einem Tag habe ich gemerkt, wie es bei mir eingeschlagen hat und mir Lebenskraft gegeben hat.

Mein Schreibprojekt stockt zur Zeit, aber ich bin sicher, dass es auch damit bald weitergehen wird.

Darüberhinaus habe ich meine Social Media Profile wieder ausgegraben und will online auch wieder aktiver sein. Vielleicht mal wieder ein Fotoshooting machen? Das wäre eigentlich schön, auch wenn das im Sommer natürlich leichter von der Hand geht. Aber das betrifft hauptsächlich mein anderes Ego, sodass ich hier eigentlich nicht davon berichten müsste.

Ich freue mich auf Weihnachten. Ich freue mich auf meinen Urlaub. Und ich habe mich mittlerweile mit meiner Arbeit angefreundet und quäle mich nicht mehr jeden Tag dorthin. Hamsterrad hin oder her. Es ist angenehm, einer regelmäßigen Aktivität nachzugehen und jeden Tag dieselben Leute um sich zu haben. Jetzt kann ich mich voll und ganz auf mein Privatleben konzentrieren und mein Leben wieder ins Gleichgewicht bringen.

Freunde und Familie sind wichtig für die psychische Gesundheit. Genauso wie Sport und eine schöne saubere gemütliche Wohnung. Das alles am Laufen zu halten, erfordert Aufwand, aber ich bin mittlerweile bereit den zu erbringen.

Schön wäre es auch eine Gelegenheit zu haben, mich richtig aufzudonnern und meine pinke Perücke auszuführen, aber auch das ist im Winter nicht so einfach und die letzte Gelegenheit dazu habe ich einfach verstreichen lassen. Vielleicht beschenke ich mich zu Weihnachten mit einer neuen Perücke und erfreue die Familie mit blauen Haaren. Ich habe ein echt schönes Exemplar gefunden, das ich gern meiner Sammlung hinzufügen würde.

Beim Weihnachtsgeschenke shoppen fühle ich mich schrecklich egoistisch. Für jedes Geschenk, das ich kaufe, finde ich mindestens eine Sache, die ich für mich haben möchte und dann entsprechend hinzufüge. So wächst mein Hausrat langsam aber sicher mit Dingen an, die schön und angenehm sind.

Besonders schön finde ich das 5-Jahres-Tagebuch, was ich mir gegönnt habe. Darin kann man jeden Tag eine Frage beantworten und das 5 Jahre in Folge. Auch schön wird die Reise nach Utopia, die ich mir ebenfalls fürs neue Jahr vorgenommen habe.

Ansonsten struggle ich damit mir das Rauchen abzugewöhnen. So langsam habe ich es echt satt dieser Angewohnheit nachzugehen und versuche jetzt echt damit aufzuhören. So langsam gelingt es auch: Seit 2 Tagen bin ich Nichtraucherin und hoffe, dass ich nicht wieder einknicke. Aber es wird von Tag zu Tag leichter und nach dem dritten Tag ist auch das Nikotin raus aus dem Blut.

Leichtigkeit, NaNoWriMo & Weihnachtsvorbereitung

Eigentlich sollte das hier kein Depressionsblog werden und doch häufen sich trübsinnige Gedanken. Vielleicht sollte ich das Layout etwas freudiger gestalten oder dieses Headerbild von der eingesperrten Katze austauschen. Dabei finde ich es eigentlich witzig.

Witzig sein, ist das Stichwort des Tages. Ich brauche mehr Spaß, Freude und Leichtigkeit in meinem Leben. Nur wie soll ich das mit der Berufstätigkeit vereinbaren? Oder mit der riesigen To-Do-Liste, die sich in wöchentlicher Regelmäßigkeit wiederholt? Ganz zu schweigen von der Ernsthaftigkeit, mit der ich mich in meine Projekte stürze.

Gerade habe ich mich wieder in einer Sache verbissen, sie heißt NaNoWriMo. Das Ziel ist es den dunklen Monat November zum Verfassen eines Romans zu verwenden. 50.000 Wörter soll man innerhalb eines Monats schreiben, das Tagesziel liegt demzufolge bei 1670 Wörtern. Muss ich sagen, dass ich weit davon entfernt bin, das zu schaffen?

Mein Pensum liegt zwischen 300 und 500 Wörtern pro Tag, aber immerhin schreibe ich regelmäßig und mache Fortschritte. Dafür fällt der Schreibkurs hinten über. Ich bin bei Lektion 6 von 7 und ich schaffe nur ganz wenig. Wenn ich in dem Tempo weiter mache, werde ich die Deadline vom 2. Dezember nicht einhalten können.

Aber zum Glück gibt es Wichtigeres als diese Deadline. Weihnachten steht vor der Tür und ich bin erstmals in der Lage mir Weihnachtsgeschenke leisten zu können, die diesen Namen verdienen. Vorbei sind die Zeiten, in denen ich gezwungen war, mich in die Küche zu stellen und irgenwelche seltsamen Kreationen zu zaubern, die ich verschenken konnte.

Das einfachste, beste und billigste Weihnachtsgeschenk ist Karamellsirup. Zucker und Wasser braucht man dafür und ein bisschen Geschick. Kräuterbutter eignet sich auch gut zum Verschenken und ich bin froh, dass ich mich getraut habe, selbstgebrannte Mandeln zu machen. Das ist gar nicht so schwer und ziemlich lecker.

In diesem Jahr soll es aber Premium-Weihnachtsgeschenke geben. Daher beginne ich schon früh mit der Planung. Was es werden soll, weiß ich noch nicht, aber immerhin habe ich mir eine Liste gemacht. Ich habe das Gefühl, je älter man wird, desto schwieriger werden die Weihnachtsgeschenke. Schließlich haben die Leute schon alles und man weiß kaum, womit man sie noch erfreuen könnte.

Was ich mir selbst wünschen soll, weiß ich auch nicht so richtig. Ich war viel shoppen in der letzten Zeit und habe vor allem meinen Kleiderschrank, der ja größtenteils aus Second Hand Sachen bestand, etwas aufgestockt. Von den 15 Paar Hosen, die manche Kinder bei sich im Schrank haben, bin ich trotzdem meilenweit entfernt, aber man muss auch nicht jede Perversion mitmachen. Zumal ich tatsächlich auch gar keinen vernünftigen Kleiderschrank habe.

So läuft es also bei mir momentan. Ich bin eigentlich zufrieden und freue mich auf die kommenden Feiertage. Ich könnte natürlich darüber jammern, dass es so dunkel ist, aber was würde das bringen? Meinem Roman ist es de facto egal, ob er im Hellen oder im Dunkeln geschrieben wird. Mir aber nicht. Ich schreibe morgens. Abends bin ich zu knülle und kriege mich nicht motiviert.