Unvollständige unfertige unsichere Philosophin

Ich sehe mich immer noch als Philosophin. Oder vielleicht auch wieder. Denn ohne Philosophie geht es irgendwie nicht. Die seltenen Momente, in denen ich geeignete Gesprächspartner finde, geben mir einfach alles. Und so sehe ich, dass ich meinem Schicksal nicht entkommen kann.

In irgendeiner Form muss ich das, was in mir steckt, kanalisieren. Und die Form ist wirklich das jenige, was mir am meisten Probleme bereitet. Wo fange ich an? Wo höre ich auf? Dinge haben Grenzen und so ist das auch mit Texten. Oder wird es am Ende doch ein Podcast?

Ich hasse ja Podcasts. Meiner Ansicht nach sind sie zu 90% dummes Gelaber. Und ich mag mir das nicht anhören. Wie unfassbar arrogant kann man bitte sein? Dabei habe ich auch schon gute Podcasts gehört und es gibt gar keinen Grund so einen allgemeinen Hass auf dieses Medium zu haben.

Ich werde ab sofort versuchen, hier wieder täglich zu schreiben. Fragmente, Fetzen, Unfertiges. Für die große Kunst – haha – habe ich einen anderen Ort. Es tut weh, sich so unfähig zu fühlen. Aber vielleicht ist diese Art von Demut genau die richtige Einstellung.

Sollte ich jemals einen Podcast starten, so wird im Titel auf jeden Fall das Wort Nichtwissen vorkommen.

Vielleicht würde mir eine – wie auch immer geartete – Lehrtätigkeit wirklich helfen, Struktur in das ganze Chaos zu bringen. Ich hätte dann einen Grund, eine Motivation und vielleicht sogar Leserinnen für meine Texte/Werke.