Ich kraxele fröhlich am Abhang entlang.

Trotzdem will ich natürlich eine Revolution gegen den Ernst des Lebens starten. Aber wie sollte die aussehen? Klar, könnte ich auf einem Bein hüpfen, aber was bringt das?

Täglicher Akt der Rebellion

Gegen den Ernst des Lebens
Gegen die Langeweile
Gegen das Erwachsenenleben

Für mehr Pippi Langstrumpf & Einhörner in meinem Leben.
Für mehr Freude & Albernheit
Für ein 100% besseres Leben

Die Idee ist so einfach wie simpel: Jeden Tag irgendwas albernes, lustiges, beklopptes machen.

Wie setzen wir das um?

  • Ich brauche mindestens ein farbiges Post-It an meinem Laptop.
  • Oder gleich ein ganzes Vision Board.
  • Oder ich stelle mir einen stündlichen Alarm mit: Sei albern.
    (Das ist in sich bereits albern und daher gut).
  • Wir fangen klein an: Ein Witzchen am Tag ist bereits die halbe Miete.

Denn wer am häufigsten lacht, lacht am besten.

Neue Ziele

Seit einiger Zeit bin ich wieder aktiv auf Twitter. Ich habe meinen alten Account ausgegraben und angefangen aktiv zu posten. Es macht mir großen Spaß Kurzbeiträge zu verfassen. Aphorismen waren schon immer ein Steckenpferd von mir und Twitter scheint das geeignete Medium dafür zu sein.

Es könnte das geeignete Medium dafür sein, wenn es nicht mit so vielen Problemen daherkäme.

Zum ersten macht es einfach keinen Spaß zu twittern, wenn man nur eine geringe Reichweite hat, da man absolut kein Feedback bekommt. Zum zweiten versinken Beiträge sehr schnell in der Versenkung und nach einer Weile kann man sie nicht mal selbst noch abrufen. Dadurch bekommt man schnell das Gefühl, dass die eigenen Beiträge ungehört bleiben und man seine Zeit verschwendet. Wie viel Spaß macht es, wenn nur man selbst über seine Witze lacht?

Auch große Accounts scheinen dieses Problem zu haben und beklagen sich darüber, dass immer weniger Nutzer mit ihren Beiträgen interagieren. Wenn man aber weniger als 100 Follower hat, ist Twitter gähnende Leere. Man erreicht wohl mehr Menschen mit Graffiti auf einer Klotür.

Ich möchte mir auf Twitter zunächst mal eine Community aufbauen. Ich möchte mich mit anderen Usern austauschen, lustige Beiträge lesen und kreative Rückmeldungen auf meine Tweets bekommen. Freunde finden! Ich möchte üben, mich kurz und prägnant auszudrücken und Sachen auf den Punkt zu bringen.

Ich möchte mit meinen Beiträgen zum Nachdenken oder Lachen anregen, auch wenn mir das vielleicht noch nicht so gut gelingt. Übung macht den Meister, sagt man und das gilt wohl auch für Twitter.

Damit ich meine alten Tweets wenigstens als Inspiration für mein Schreiben verwenden kann, habe ich mein Tweet-Archiv zum Download angefordert. Das kann man einfach in den Einstellungen machen. Ich werde bei Gelegenheit alles durchgehen und in meine neue Notizapp übernehmen: Simplenote.

Simplenote hat den Vorteil, dass es Clients für alle Systeme hat, sogar Linux und die Synchronisation auf beliebig vielen Geräten kostenlos ist. Es ist eine schlanke Software und lädt sehr schnell. Den einzigen Nachteil sehe ich darin, dass man keine Bilder einfügen kann. Da ich diese Funktion aber eher selten nutze, ist das kein Problem.

Seit etwa 2 Wochen bin ich also nicht nur auf Twitter aktiv, sondern auch damit beschäftigt, mir ein Notizen-Archiv zu erstellen, mit Themen, Gedanken und Anregungen, über die ich vielleicht einmal mehr schreiben möchte. Das soll der Grundstein für meine Karriere werden.

Mein neues ultimatives Ziel besteht darin, eine Sitcom zu entwickeln. Dafür sammele ich unaufhörlich Material und arbeite nach wie vor an meinem Schreibkurs. Nachdem ich das Buch Handbuch Humor gelesen hatte, konnte ich nicht mehr aufhören, überall um mich herum komische Figuren zu sehen. Wenn man den Dreh einmal heraus hat, ist es wirklich unmöglich Leute nicht als komisch anzusehen.

Ich habe mir außerdem 2 UdemyKurse über Comedy Writing geholt und bin mit dem ersten bereits durch. Jetzt geht es darum, mir Material zu erarbeiten und so versuche ich die Aufgaben meines Schreibkurses in einem komischen Licht zu sehen. So macht es mir mehr Spaß und den Lesern/Korrektoren hoffentlich auch.

Es ist so schön, ein Ziel zu haben, auch wenn es höher als der Mount Everest ist. Jedenfalls für mich.