Gedankenmist auf hohem Niveau

Die Auseinandersetzung mit meinen Gedanken tut mir gut, trägt aber nicht dazu bei, das Chaos zu verkleinern. Ich springe zwischen zu vielen Themen hin und her, mache ständig neue Fässer auf und denke nichts zu Ende. Das ist für den Anfang okay, aber muss langfristig in irgendeine sinnvolle Form gegossen werden.

Ich habe alle Zeit der Welt und ich muss mich nicht stressen, ein fertiges Werk zu präsentieren. Das wird sicher ganz von allein entstehen, wenn ich nur die nötige Hingabe an den Tag lege und entsprechend Zeit investiere. Das Schreiben an sich fällt mir nicht schwer. Vielleicht brauche ich wirklich bloß mehr Zeit.

Wieder einmal habe ich große Pläne und ambitionierte Ziele, aber dieses Mal kommen sie mir ganz natürlich vor. Ich empfinde keinerlei Widerstand dagegen. Es ist, als würde der Fluss nun einmal dort lang fließen und ich müsste mich einfach nur treiben lassen, um mein Ziel zu erreichen.

Vielleicht ist es das, was die Leute meinen, wenn sie von Leichtigkeit sprechen. Bisher war mir das immer maximal unverständlich. Alles, was ich tat, stieß auf Widerstand. Inneren Widerstand, äußeren Widerstand, Hindernisse, Blockaden, es war immer ein Krampf. Jetzt kommt mir das alles irgendwie anders vor. Vielleicht muss ich nicht gegen den Strom anschwimmen. Nur schwierig, wenn man nicht sieht, wo der Fluss lang fließt.

Bisher war mein Leben eher wie Bergsteigen. Hoffen wir, dass es nun mehr wie Stand-Up Paddeling wird. Das Schreiben hat mich schon immer auf den richtigen Weg geführt und mir vor allem gezeigt, wo es gar nicht lang geht. Nun machen wir uns auf eine völlig neue Reise. Danke an alle, die dabei sind.

Schön angenehmes Leben als neue Nichtraucherin in der Vorweihnachtszeit

Ich freue mich immer! wenn ich ein leeres Blatt vor mir habe und einfach irgendwelchen Blödsinn von mir geben kann. Eine große Labertasche bin ich nicht, aber wenn es ums Schreiben geht, kann ich vom Hundertsten ins Tausendste kommen und alle meine Gedanken fließen lassen. Mit meinem Privatleben geht es langsam aber stetig bergauf, vor allem weil ich mich mit dem Berufsleben angefreundet habe und mich endlich auf andere Sachen konzentrieren kann.

Trotz Dunkelheit und schlechtem Wetter habe ich Energie, mich mit angenehmen und unangenehmen Aktivitäten zu beschäftigen. Das verdanke ich nicht zuletzt dem Vitamin D.
Nach etwa einem Tag habe ich gemerkt, wie es bei mir eingeschlagen hat und mir Lebenskraft gegeben hat.

Mein Schreibprojekt stockt zur Zeit, aber ich bin sicher, dass es auch damit bald weitergehen wird.

Darüberhinaus habe ich meine Social Media Profile wieder ausgegraben und will online auch wieder aktiver sein. Vielleicht mal wieder ein Fotoshooting machen? Das wäre eigentlich schön, auch wenn das im Sommer natürlich leichter von der Hand geht. Aber das betrifft hauptsächlich mein anderes Ego, sodass ich hier eigentlich nicht davon berichten müsste.

Ich freue mich auf Weihnachten. Ich freue mich auf meinen Urlaub. Und ich habe mich mittlerweile mit meiner Arbeit angefreundet und quäle mich nicht mehr jeden Tag dorthin. Hamsterrad hin oder her. Es ist angenehm, einer regelmäßigen Aktivität nachzugehen und jeden Tag dieselben Leute um sich zu haben. Jetzt kann ich mich voll und ganz auf mein Privatleben konzentrieren und mein Leben wieder ins Gleichgewicht bringen.

Freunde und Familie sind wichtig für die psychische Gesundheit. Genauso wie Sport und eine schöne saubere gemütliche Wohnung. Das alles am Laufen zu halten, erfordert Aufwand, aber ich bin mittlerweile bereit den zu erbringen.

Schön wäre es auch eine Gelegenheit zu haben, mich richtig aufzudonnern und meine pinke Perücke auszuführen, aber auch das ist im Winter nicht so einfach und die letzte Gelegenheit dazu habe ich einfach verstreichen lassen. Vielleicht beschenke ich mich zu Weihnachten mit einer neuen Perücke und erfreue die Familie mit blauen Haaren. Ich habe ein echt schönes Exemplar gefunden, das ich gern meiner Sammlung hinzufügen würde.

Beim Weihnachtsgeschenke shoppen fühle ich mich schrecklich egoistisch. Für jedes Geschenk, das ich kaufe, finde ich mindestens eine Sache, die ich für mich haben möchte und dann entsprechend hinzufüge. So wächst mein Hausrat langsam aber sicher mit Dingen an, die schön und angenehm sind.

Besonders schön finde ich das 5-Jahres-Tagebuch, was ich mir gegönnt habe. Darin kann man jeden Tag eine Frage beantworten und das 5 Jahre in Folge. Auch schön wird die Reise nach Utopia, die ich mir ebenfalls fürs neue Jahr vorgenommen habe.

Ansonsten struggle ich damit mir das Rauchen abzugewöhnen. So langsam habe ich es echt satt dieser Angewohnheit nachzugehen und versuche jetzt echt damit aufzuhören. So langsam gelingt es auch: Seit 2 Tagen bin ich Nichtraucherin und hoffe, dass ich nicht wieder einknicke. Aber es wird von Tag zu Tag leichter und nach dem dritten Tag ist auch das Nikotin raus aus dem Blut.