Selbstisolation – Danke, Corona

So ganz isoliert bin ich nicht, aber doch mehr als sonst und ich muss sagen, ich finde es großartig. Es gibt tausend Dinge, die ich tun möchte und dabei ist das Serienschauen noch gar nicht inbegriffen. Dazu bin ich bislang einfach noch nicht gekommen.

Home Office finde ich super und ich hoffe, es auch nach der Krise beibehalten zu können. Ich arbeite eh remote, warum sollte ich da jeden Tag ins Büro eiern müssen?Ich muss mich auch nicht mehr krampfhaft mit fremden Leuten treffen, die den Kontakt eh nicht halten wollen. Schluss mit peinlichen Tinderdates.

Insofern bedeutet dieser Hausarrest in erster Linie eine Entspannung für mich. Ich kann mich Hobbies widmen, von denen ich vergessen hatte, dass ich sie habe. Ich kann – zumindest jetzt am Wochenende – in den Tag hinein leben und mich meinen Gelüsten widmen.

Kochen ist wieder relevant geworden. Jeden Abend bereite ich mein Mittagessen für den nächsten Tag vor. Heute gibt es Nudeln mit Zucchinisoße und morgen Fischstäbchen mit Kartoffelbrei. Es ist schön, sich mit alltäglichen Dingen beschäftigen zu können und es gefällt mir zur Ruhe zu kommen.

Ich bin ganz die Introvertierte, muss keine Maske tragen und es niemandem Recht machen. Ich kann schreiben, chatten und an Webseiten rumbasteln. Dazu viel Kaffee trinken. Es ist gut, dass ich wieder mit mir allein sein und es mir gemütlich machen kann.

Auf jeden Fall wird die Corona Krise Auswirkungen auf die Zukunft haben.

Ich will mehr entspannte Wochenenden allein zu Hause. Ich will Besuch bekommen, anstatt immer irgendwo hin zu müssen. Und ich will ein bedingungsloses Grundeinkommen. Seit mehr als zehn Jahren warte ich darauf. Wann, wenn nicht jetzt?

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